Ein Strickstück entsteht: Wolle wickeln

Warum und womit man Wolle wickelt hatte ich im letzten Beitrag ja schon erzählt, jetzt gehts in die Praxis.

Erstmal zeige ich das Wickeln mit Haspel und Wickler:
Der Strang wird geöffnet und aufgespannt. Dann kann man die Abbindefäden entfernen. In der Regel findet sich dann auch der Anfangs- un Endfaden.

Wer keinen Wickler/Haspel hat, der muss von Hand wickeln.

Wer den Strang über eine Stuhllehne legt, jemanden hat, der den Strang hält oder sogar schon eine Haspel besitzt, der muss den Strang nicht irgendwie mit dem eigenen Körper halten.
Ich sitze gerne auf dem Boden oder auf der Couch beim Wickeln. Das geht natürlich auch auf einem Stuhl, da muss jeder mal ausprobieren, wie man am besten zurecht kommt.

Jetzt ist der Strang also gewickelt.
Versuche nie direkt aus einem Strang zu stricken, die Gefahr das sich die Fäden verkneulen ist einfach zu groß, der Fachbegriff dafür ist „Wollkotze“ 😉

Im nächsten Step müssen wir eine Maschenprobe stricken und mit den Anforderungen der Anleitung vergleichen. Bei Tüchern ist das nicht soooo wichtig aber bei allen, was nachher passen soll, sollte man da schon drauf achten.

2 Kommentare zu „Ein Strickstück entsteht: Wolle wickeln“

  1. Mit diesem phantastischen Smaragdgrün der Wolle ist diese Wickelanleitung umso ansprechender. 😍
    Ich wußte bis vor kurzem nicht, dass man Stränge wickeln soll. Es ging mal gut, mal hatte ich echte Wollkotze. 😁

    1. Danke dir, ich bin auch ganz verliebt in das Grün!
      Wahrscheinlich hat jeder mal versucht aus einem Strang zu stricken un saß dann mit Wollkotze da. Ich erinnere mich das ich für meine Oma immer den Strang halten musste, den sie dann von Hand gewickelt hat, das hat immer ewig gedauert (als Grundschulkind ist man da ja nicht so ausdauernd)…

Schreibe einen Kommentar zu Nathalie Kommentieren abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Warenkorb